Mucha Quartet

Juraj Tomka, 1. Violine

Jozef Ostrolucký, 2. Violine

Veronika Kubešová, Viola

Pavol Mucha, Violoncello

Das 2003 am Konservatorium Bratislava gegründete Mucha Quartett zählt gegenwärtig zu den berühmtesten Kammermusik Ensembles der Slowakei. Der erste Lehrer des Quartetts war Stanislav Mucha, der Vater des Cellisten Pavol Mucha und Primarius des Moyzes Quartetts, welches sich in den Studienjahren selbst „Mucha Quartett“ nannte. Die Mitglieder des heutigen Mucha Quartett studieren Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Johannes Meissl, an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Bratislava bei Ján Slávik und am Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Günter Pichler.

Das Ensemble erhielt den 2. Preis beim Internationalen Bohuslav Martinů Wettbewerb in Prag (2010), den 3. Preis beim GIANNI BERGAMO CLASSIC MUSIC AWARD 2012 in Lugano, es ist der Sieger des Wettbewerbs Josef Windisch Preis 2013 (Wien). Beim internationalen Wettbewerb Premio Paolo Borciani 2014 erielt es den 2. Preis und den Preis des Publikums. Es gewann den 1. Preis beim Antonín Dvořák Internationalen Kammermusik Wettbewerb 2014 (Prag), sowie den 1. Preis beim Leoš Janáček Internationalen Wettbewerb 2015 (Brno).

Wichtige künstlerische Impulse erhielt das Mucha Quartett im Rahmen der Internationalen Sommerakademie 2012 und 2013 in Reichenau von Peter Schuhmayer, Johannes Meissl, Othmar Müller, Hatto Beyerle, Miguel da Silva, Evgenia Epshtein, Jan Talich, Petr Prause, Josef Klusoň, András Keller. Das Ensemble nahm auch an diesen prestigen Meisterkursen teil – Schwarzenberg (AT) – Günter Pichler; Académie musicale de Villecroze (FR) – Miguel da Silva, Alfred Brendel; McGill Intertnational String Quartet Academy Montreal (Kanada) – Gerhard Schulz, Michael Tree, Norman Fischer, Atar Arad.

Das Mucha Quartett konzertiert regelmäßig in der Slowakei und im Ausland, zuletzt im Rahmen der Pressburger Musik Festspiele, Prager Frühling, Concentus Moraviae, ein Rezital im Wiener Musikverein, Bordeaux Streich Quartett Festival, Festival Allegretto Žilina, der Sonntagsmatineen im Palais Mirbach, bei der „Albrechtina – (Un)Bekannte Musik“, dem Kammerzyklus der Slowakischen Philharmonie, Luxembourger Philharmonie, Musiksommer Reichenau, Schubertiade Schwarzenberg und beim offiziellen Besuch der englischen Königin Elisabeth II. in der Slowakei (2008). Im 2016 konzertierte es im Südkorea und China. Im August 2013 bekam es den Preis des Primators von Piešťany für die Propagation der slowakischen Musik. Es erhielt den Titel Junge Künstler im Rahmen der Tatra banka Stiftung Preis für Musik im 2016.

Ihre Aufnahmen umfassen eine Profil CD (Diskant, 2013) und die Slowakische Lieder von Béla Bartók mit Iva Bittová (Pavian Records, 2016).

In 2016-2017 bekleidet es einen Posten des Residenz Ensembles im Devin Rundfunk. Ihre periodische Projekte umfassen musica_litera (die Verbindung ernster Musik und künstlerischen Wort).

 

www.muchaquartet.sk